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Drohnen Tipps & Tricks Flugübungen für Einsteiger und Profis

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So kannst du deine Drohne oder Copter richtig kontrollieren

Schau mal einem geübten Piloten über die Schulter, scheint ja alles ganz einfach zu sein, oder – aber dann muss man selbst ran an die Flugmaschine. Ich habe für dich hier einige Übungen zusammengestellt, mit denen du schnell lernst, eine Hobby-Flug-Drohne zu steuern.

Eine Drohne macht einfach gewaltig Spaß und nimmt fantastische Luftbilder auf. Ihre Steuerung ist aber nicht ganz einfach, weil sie sich im Flug in sechs Richtungen bewegen kann. Damit du nicht schon bei den ersten Ausflügen eine teure Bruchlandung hinlegst, lernst du jetzt anhand der folgenden Flugübungen in kürzester Zeit, eine gerade erworbene Drohne sicher zu starten und zu landen bzw. sicher zu beherrschen.

Glücklicherweise muss man nicht mit jeder neuen Drohne auch das Fliegen jedes Mal neu erlernen: Viele Fernbedienungen unterstützen den sogenannten Modus 2, den gebräuchlichsten Modellflugmodus: Dabei wird der linke Knüppel zum Auf- oder Absteigen genutzt. Bewegt man ihn nach links oder rechts, dreht sich die Drohne auf der Stelle - man nennt es Gieren.

Schiebt man den rechten Joystick nach vorne, neigt sich die Drohne nach vorne und fliegt vorwärts. Schiebt man ihn zurück, fliegt sie rückwärts. Beim Druck nach links oder rechts fliegt sie in die jeweilige Richtung. Flugbewegungen um die Querachse heißen Nicken, Drehungen um die Längsachse heißen Rollen.

Das Steuerungsprinzip kannst du dir bestimmt gleich leicht einprägen, wenn du dir vorstellst, einen Tischtennisball in der Handfläche zu balancieren: Je nachdem wie du deine Hand kippst, rollt der Ball in eine bestimmte Richtung. Die Drohne reagiert analog auf Bewegungen des rechten Joysticks genauso wie beschrieben.

Für die folgenden Übungen empfehlen ich dir eine möglichst weite große freie Fläche im Feld oder auf einer großen Wiese. Je weniger Hindernisse, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flugfehler im katastrophalen Crash endet. Trotzdem werden Missgeschicke einfach mal passieren. Beispielsweise, dass die Drohne beim Landen vom Wind erfasst wird und kippt. Eine falsche Einschätzung der Flughöhe kann auch dazu führen, dass die Drohne im Überflug Büsche oder einen Baumwipfel berührt oder hängen bleibt. Lass dich davon nicht entmutigen, mach einfach weiter. Mehr als zwei Rotoren gehen meist nicht zu Bruch.

Die Drohnen - Start und Landung

Die risikoreichste Phase beim Flug sind der Start und Landung. Beides solltest du sicher beherrschen, bevor du dich an andere Flugmanöver herantraust. Andernfalls könnte der Wind, oder Passanten oder auch der Akku dafür sorgen, dass schon der erste Flug mit einer Bruchlandung am Boden endet.

Die meisten Drohnen besitzen eine "Autostart"-Funktion, bei der die Motoren hochdrehen und die Drohne automatisch auf eine bestimmte Höhe steigt. Bei Windstille und wenn du mindestens drei Meter Platz in alle Richtungen hast, ist der Autostart die beste Möglichkeit um zu starten und in die Luft zu kommen.

Wenn du einen manuellen Start bevorzugst, schiebe einfach den linken Joystick so lange vor, bis die Drohne in einem Zug auf rund zwei Meter aufsteigt. Niedriger sollte sie nicht über dem Boden schweben, weil in Bodennähe nicht alle Drohnen die von ihren Rotoren erzeugte Luftverwirbelungen perfekt ausgleichen. Dann beginnen sie zu schaukeln und zu driften - der sogenannte Bodeneffekt bei einer Drohne oder einem Copter ist somit möglich.

Lass die Drohne schweben, bis sie still in der Luft steht. Landen kannst du dann wieder mit dem linken Joystick oder der automatischen Landefunktion. Der Sinkflug sollte etwas sanfter, aber nicht zu zögerlich sein, damit sich die Drohne nicht lange mit den Turbulenzen des Bodeneffekts herumschlagen muss. Auch bei der automatischen Landung musst du mit dem Finger stets an der Fernbedienung bleiben: Oft erkennt man ein Hindernis erst auf den letzten Zentimetern oder eine starke Windböe treibt die Drohne ab.


Rechteck – Übung 1.


Das Rechteck hilft, sich mit dem rechten Knüppel vertraut zu machen, der für die seitlichen Bewegungen der Drohne verantwortlich ist: vorwärts, rückwärts, nach links und rechts. Wenn du nur den rechten Knüppel bedienst, behält die Drohne ihre aktuelle Höhe und Ausrichtung bei, bewegt sich aber entlang einer waagerechten Ebene und zeigt dabei die ganze Zeit in dieselbe Richtung.

Anfänger sollten die Drohne zunächst von sich wegfliegen lassen. Wenn du den rechten Joystick nach vorne drückst, bewegt sich die Drohne vorwärts, wenn du ihn nach rechts drückst, bewegt sie sich nach rechts und so weiter.

Damit die Drohne ein Rechteck fliegt, gehst du folgendermaßen vor:

Starte die Drohne so, dass die Front von dir weg zeigt und beschleunige dann den Aufstieg, bis deine Drohne über alle Hindernisse wie etwa Bäume usw. aufgestiegen ist.

Kontrolliere, dass die Bewegungen des rechten Joysticks mit denen der Drohne übereinstimmen. Falls nicht, korrigiere die Ausrichtung mit dem linken Steuerknüppel.

Nun verwende nur den rechten Knüppel, um vorwärts, nach rechts, rückwärts und nach links zu fliegen, sodass du alle vier Seiten eines Rechtecks erreichen kannst.

Fliege das Rechteckmanöver wiederholt ab, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich deine Drohne in der Waagerechten bewegt. Experimentiere mit Geschwindigkeit, Beschleunigung und Abbremsen und versuche an den Ecken anzuhalten.

Vor und zurück – Übung 2.

Das Vor-und-zurück-Manöver ist die erste Übung in räumlicher Ausrichtung - also mit Drehung/Gieren um die Hochachse. Diesen Dreh vollführe, indem du den linken Knüppel nach links oder rechts bewegen, wodurch die Drohne sich in die jeweilige Richtung dreht.

Die Herausforderung hierbei ist: Sobald sich die Drohne dreht und damit in die andere Richtung zeigt, musst du dir die Bewegungen aus der Sicht der Drohne vorstellen. Drehe den Multikopter beispielsweise um 180 Grad auf dich zu, führe von da an alle Bewegungen des rechten Joysticks in der Luft entgegengesetzt aus. Fliegt die Drohne auf dich zu und du bewegst den Steuerknüppel nach rechts, bewegt sich die Drohne in ihrer Flugrichtung nach rechts, nur dass die rechte Seite der Drohne nun zu deiner Linken liegt.

Wer mit dem Umdenken Probleme hat, kann die meisten Drohnen in einen Anfänger-Modus schalten, in der sich ihre Bewegungen immer an der Blickrichtung des Piloten orientieren.


Um ein Vor-und-zurück-Manöver zu fliegen, gehst du einfach folgendermaßen vor:

Drehe die Drohne von dir weg und lasse sie dann wie beschrieben in die Höhe steigen, bis sie über allen möglichen Hindernissen in der nahen Umgebung hinweg schwebt.

Solange die Drohne von dir weg zeigt, entsprechen die Bewegungen des rechten Knüppels direkt denen der Drohne.

Drücke den rechten Knüppel nach vorne, um in einer geraden Linie vorwärts zu fliegen.

Drücke den linken Knüppel nach rechts oder links, bis sich die Drohne um 180 Grad gedreht hat und direkt auf dich zeigt. Wo vorne ist, erkennst du ganz einfach an den LED-Lichtern der Drohne. Alternativ orientiere dich am Videobild in der Fernsteuerung.

Drücke den rechten Knüppel nach vorne, damit die Drohne in einer geraden Linie auf dich zufliegt. Ab dem dritten Versuch kannst du die Drohne im Flug nach links und rechts rollen (rechter Knüppel nach links/rechts), um sich beim Rückflug mit den vertauschten Achsen vertraut zu machen.

Tipps für die Vorflugkontrolle

Prüfe die Umgebung, dass diese ohne Hindernisse und keine Flugverbotszone ist

Am besten eine einfache Checkliste am PC erstellen mit den wichtigsten Prüfungen vor dem Start:

  • sämtliche Akkus geladen und sicher arretiert

  • Schalter der Fernsteuerung in richtiger Position

  • GPS-Signal vorhanden

  • Propeller fest und unbeschädigt

  • Drohne startet von einer ebenen Stelle außer Reichweite von Menschen und Tieren

  • bei der Landung befinden sich weder Menschen noch andere Hindernisse im Landebereich

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